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Wie schon auf der Startseite erwähnt, wird diese Seite mehr oder weniger den Trikes gewidmet. Wir haben jetzt bereits  unser 3. eigenes Trike. Gefahren habe ich schon sehr viele, da sich mir in der Anfangszeit ab 1991 die Möglichkeit bot, häufig auf Miettrikes eines meiner Kunden zuzugreifen. Hier lernte ich erste Unterschiede zwischen den Trikes und Marken sowie Leistungen kennen. 50 PS waren in der Zeit schon viel und  das NONPLUSULTRA. Man brauchte damals noch nicht die große Leistung, da es meist mit Zelt oder kleinem Anhänger zu den Triketreffen ging. Heute sieht die Welt schon ganz anders aus. Immer mehr Leistung wurde möglich. Vom VW zu Subaru, Ford, Mitsubishi, Smart, Chevy, …. 200 PS sind heute keine Seltenheit mehr. Was allerdings heute immer noch einbremst sind die Anhängelasten von 550kg gebremst, die die meisten (besseren) Trikes haben. Hier gibt der Markt nicht allzuviel her an leichten Wohnwagen. Renner ist immer noch der Qek, deren Anschaffungspreis in den letzten Jahren immer mehr in die Höhe schoß. Klar – Angebot und Nachfrage. Neben den Qeks findet man noch einige Rapidos, Klappies, Eribas, aber dann hört es auch schon fast auf. Wir haben auch hier ganz klein und langsam angefangen. Die ersten Male mit Anhänger wurden mit einem Einschläfer gemacht. Einschläfer daher, da nur für eine Person das Bett reichte. Ein kleiner, süßer Anhänger in U-Boot-Form. Das Blechdach wurde hochgeklappt und an den Seiten eine schwere Zeltwand eingezogen. Zugang von hinten. Da dies langsam keine Lösung mehr war, kam der Qek. Von einem ehemaligen Clubkollegen kauften wir diesen ab. Hier ging es dann schon los mit den persönlichen Anpassungen und Anforderungen, die bei den ganzen Triketreffen der vorangegangenen 20 Jahre wurden.

Trike #1

Devils-Trike aus Bad Oyenhausen

Der Markt mit Trikes war noch nicht besonders groß und mit knapp über 30 mit Ausbildung und Studium die Brieftasche noch nicht besonders dick. Da kam das Angebot von meinem damaligen Trikehändler gerade recht, ein günstiges Trike zu erwerben. In die heutige Zeit kaum noch anzutreffen, aber damals der Hit.
Man redete noch nicht groß von Wohnwagen oder großen Motoren.
Da waren die 34 PS noch vollkommen ausreichend.
Triker zu sein, eigenes Trike und die passende Einstellung waren der Grundstein zu einer neuen Ära.
Nachdem ich ja schon paar Jahre die Trikeluft schnuppern durfte, konnte man von Neuling nicht mehr reden.
Kaum war das Trike auf dem Hof, kamen auch schon die ersten Ideen zu Erweiterungen und Umbauten. 

Trike #2

Rewaco HS 4

Das erste eigene Trike wurde dann doch schnell wieder abgeschoben. Der Drang nach etwas größerem, aktuellerem, schönerem, etc. wurde doch immer größer. In den vergangenen Jahren mit dem „Einsteiger“ wurden doch so einige Wünsche immer größer. Die Anforderungen an einem neuen Trike waren schnell gesteckt. In 1. Linie war es der Komfort, die Leistung und die Optik, die uns zu der Auswahl des aktuellen HS4 führte. All das, was das Devil‘s nicht hatte, wurde hier realisiert. Neben dem Glitzereffektlack gab es jede Menge Chrom und Edelstahl und natürlich die breiten Reifen, die es unbedingt sein mussten. 
An eine Anhängerkupplung wurde bei Kauf noch nicht gedacht, was sich dann aber doch schnell änderte und nachgerüstet wurde. 
Umbauten und Erweiterungen gab es dann natürlich auch mit ganz großen Schritten.

Trike #3

Rewaco RF1-GT

Wer hätte das gedacht, dass man sich dann doch noch nach einem neuen Trike umschaut. Ja, – durch den immer noch bestehenden guten Kontakt zum Trikehändler, wo man immer wieder das Neuste aus der Szene sah und testete, blieb es gar nicht aus, gedanklich fremd zu gehen. 
An die Optik der zu der Zeit kommenden Ttikes konnte man sich nicht so recht gewöhnen. Kein sichtbarer Motor mehr, keine freilaufende Räder mit eigenen Kotflügel – es fehlte einfach alles. Aber dennoch hatten die Trikes etwas, dem man einfach nicht widerstehen konnte. Leistung satt, Komfort, Luxus…… alles was das Herz schneller schlagen ließ. So dauerte es auch nicht lange, bis ein weiterer Kaufvertrag unterschrieben wurde. 
Ich würde heute nicht unterschreiben dass dies unser letztes Trike ist, aber man weiß nicht, was es noch so geben wird. 
Mittlerweile gibt es schon soviel Um- und Anbauten, ganz nach unserem Geschmack dass dieses Trike zu einem einmaligen Sondermodell macht. Nicht zuletzt die Eintragung der Anhängerkupplung mit einer Zulassung mit 650kg bei 40kg Stützlast. Das bekommt man so schnell nicht wieder. Im Moment wüsste ich nicht warum wir uns von diesem Schmuckstück trennen sollten.

Hier einige der An- und Umbauten:

  • Alle 6 Scheinwerfer (2 Abblendlicht, 4 Fernscheinwerfer) von Halogen auf LED umgerüstet
  • 6 Rückleuchten auf LED umgerüstet
  • Tagfahrlicht LED mit integrierten Blinkern
  • 39mm Style-Lenker
  • Windschutzscheibe auf dem Lenker
  • 2-Stufen Griffheizung
  • Andere Spiegel auf dem Lenker
  • „Toter Winkel“- Spiegel an der Lampenstange
  • Massive Wohnwagenspiegel mit Halter am Schutzbügel
  • Schmutzfänger an Fender und Rammschutz
  • Weiße Strobe-Lampen an den WoWa-Spiegeln
  • Ladesteckdose, USB-Steckdosen
  • Musikanlage (Radio, USB, BT…) mit Verstärker 4x250W
  • 2x 6*9″ wasserfeste Lautsprecher mit entsprechender Leistung in einem Gehäuse, das von Rewaco für die Lampenstange produziert wurde.
  • 2 unterschiedliche Sirenen als Hupen
  • Seitenbeleuchtung LED
  • 3-Stufen Sitzheizung Fahrer u. Beifahrer
  • Bereifung: 335/30 ZR 18 hinten und 200er vorne
  • Höhere 3-Bein Kopfstütze Beifahrer
  • Diverse Aufkleber / Totenköpfe (über 20)
  • Anhängerkupplung mit 650 KG Zuglast bei 40 KG Stützlast (Normal nur bis 550KG)
  • Hinterer Rammschutz aus VA
  • …….

Ja, ich weiß – viele Fotos, aber im Laufe der Jahre und der vielen Um – bzw. Rückbauten entstehen nun mal viele Bilder.

Galerie 2 mit den neuesten Bildern